| Müllmitverbrennung im Pforzheimer Heizkraftwerk (HKW) |
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| Geschrieben von: Gundi Köhler |
| Freitag, den 09. Januar 2009 um 19:09 Uhr |
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Inzwischen wurden gegen die Müllmitverbrennung im HKW ca. 220 Einwendungen über die Unterschriftslisten des Bürgervereins Mäuerach und diverse Einzeleinwendungen (unter anderem vom BUND) beim Regierungspräsidium Karlsruhe eingereicht.
Pressemitteilung des BUND vom 23.12.2008: Als PDF
Auszug aus der Pressemitteilung des Bürgervereins Mäuerach vom 17.11.2008: Im Kohleblock des Pforzheimer Heizkraftwerks wird ab 2009 beabsichtigt, Ersatzbrennstoffe mitzuverbrennen. Der Anteil der Ersatzbrennstoffe soll bis zu 25 % betragen. Welche Filter sind erforderlich und müssen dafür eingebaut werden? Welche Feinstäube werden gefiltert oder werden gar nicht erfasst? Warum werden nicht die neuesten Gesetzesauflagen für die Grenzwerte der Stäube angewendet? Ist somit die Müllmitverbrennung ein Gefahrenherd? "Besser" beherrschbar, heißt nicht voll beherrschbar! Neben den bekannten Stoffen die ausgefiltert werden, ist zu befürchten, dass es unbekannte Inhaltsstoffe gibt, die in dem Hausmüll enthalten sind. Die normale Ausstoßmenge von Giften läge zwar unter den Grenzwerten, reichern sich aber im Körper im Laufe von Jahren an, sodass doch gesundheitliche Probleme entstehen können. Wer übernimmt dann die Verantwortung? Wer kontrolliert diese 25 % Ersatzbrennstoffe und wer meldet Störfälle? Wer kommt außerdem für den Werteverfall unserer Immobilien auf? Ein Versprechen der Verwaltung (von OB Dr. Becker vor 10 Jahren), dass die Müllverbrennung in Pforzheim endgültig vom Tisch sei, wird jetzt gebrochen.
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