Willkommen bei Bürger reden mit
Unerfreuliche Erfahrung beim Tierarzt
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- Hauptkategorie: Überregionale Themen
- Erstellt am Sonntag, 25. Dezember 2011 13:15
- Geschrieben von Kirsten
Nach telefonischer Voranmeldung sind wir zu Herrn Dr. Lengnick nach Reutlingen wegen unseres Meerschweinchens gefahren. Es hat seit einem Tag nichts mehr gefressen.
Bei der Ankunft wurden wir ins Wartezimmer verwiesen. Bei der Behandlung wurden wir nassforsch angefahren. Er empfahl uns das Meerschweinchen bei ihm zu lassen. Wir müssten uns sofort entscheiden, denn er wäre im Stress. Auf unsere Nachfrage, welche Therapieoptionen es gäbe, wenn keine Verbesserung eintreten würde meinte er nur er könne uns nicht den gesamten Krankheitskatalog herunter beten. Das müsse er von den Symptomen abhängig machen. Nachdem wir etwas zögerten weil er uns sehr unsympathisch erschien stopfte er das arme Meerschweinchen wieder in seinen Korb zurück und meinte „nehme sie es mit“. Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl ausreichend und gut informiert worden zu sein. Auf keinen Fall würden wir diesen Tierarzt weiter empfehlen. Ein Tierarzt der sich keine Zeit nimmt und die Besitzer anfährt sollte seinen Beruf wechseln!
Kirsten, Krankenschwester
Pforzheimer Masterplan - Zukunftswerkstatt Mobilität
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- Hauptkategorie: Lokale Themen
- Erstellt am Donnerstag, 22. Dezember 2011 14:41
- Geschrieben von Heinrich Köhler
Pforzheimer Masterplan - Zukunftswerkstatt Mobilität
Pforzheim, den 22.10.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter OB Hager,
sehr geehrter EBM Heidt,
die Zukunftswerkstatt Mobilität appelliert in der Ist-Analyse an die Teilnehmer unter Pos. 3.5 Nahmobilität und unter Pos. 2.1.1 Verkehrsentwicklungsplan, die übergeordneten Leitziele (Der Verkehr ist stadt- und umweltverträglich abzuwickeln. - Künftig sollen 50 % aller Wege zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus und der Bahn zurückgelegt werden) zu verwirklichen. Dies habe ich mir zu eigen gemacht und bin als Teilnehmer der Zukunftswerkstatt Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln - sprich dem Bus - angereist und habe dann noch eine relativ große, unbeschilderte Strecke zurückgelegt, um den Tagungsort Konrad-Adenauer-Schule zu erreichen.
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In Pforzheim soll es mit Amazon aufwärts gehen
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- Hauptkategorie: Lokale Themen
- Erstellt am Samstag, 17. Dezember 2011 10:36
- Geschrieben von Pforzheimer Kurier
Pforzheimer Kurier vom 17.12.2011
In Pforzheim soll es mit Amazon aufwärts gehen
Die Goldstadt rechnet mit sinkenden Arbeitslosenzahlen und weniger Ausgaben für Sozialleistungen
Von unserem Redaktionsmitglied Mike Bartel
Pforzheim. Mit großen Hoffnungen ist in der hoch verschuldeten und von starker Arbeitslosigkeit geprägten Goldstadt die Ansiedlung eines Amazon-Logistikzentrums verbunden. „Das wird eine deutliche Entlastung für den Arbeitsmarkt bringen“, meint Oberbürgermeister Gert Hager (SPD). Er glaubt zudem an eine Signalwirkung für Investoren. Vom ersten Kontakt mit dem Unternehmen bis zur Vertragsunterzeichnung seien gerade mal drei Monate vergangen. „Dies zeigt, dass in unserer Verwaltung schnell und flexibel gearbeitet wird und dass sich in Pforzheim etwas bewegt“, sagt Hager. Jetzt soll es aufwärts gehen.
In den vergangenen Jahren musste man in Pforzheim vor allem mit Abwärtsbewegungen klar kommen. Die Zahl der Beschäftigten in der Schmuck- und Uhrenindustrie sank von einstmals rund 14 000 in den 1970er Jahren auf inzwischen nur noch 1 700. Auch finanziell ging es drastisch bergab. Zu strukturellen Problemen kam das Derivate-Debakel, so dass die Stadt bei einem Schuldenstand von 83,4 Millionen Euro in ihrem Handlungsspielraum mittlerweile erheblich eingeschränkt ist und größere Investitionen nur noch nach Rücksprache mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe tätigen darf.
Die Sozialleistungen für Langzeitarbeitslose stiegen in den vergangenen fünf Jahren von 13,6 auf 17,2 Millionen Euro. Während die Arbeitslosenquote landesweit 3,6 Prozent beträgt, liegt sie in Pforzheim derzeit bei 7,5 Prozent. Damit ist die Großstadt an der Enz das Schlusslicht in der baden-württembergischen Arbeitslosenstatistik. Wenn das auf einer Fläche von elf Fußballfeldern entstehende Logistikzentrum im Herbst nächsten Jahres fertig ist, kann Pforzheim möglicherweise die „Rote Laterne“ abgeben.
Als „Glücksfall für die Region“ bezeichnet man bei der Pforzheimer Agentur für Arbeit die mit voraussichtlich 1 000 Vollzeit-Arbeitsplätzen und 2 000 saisonalen Beschäftigungsmöglichkeiten verbundene Amazon-Ansiedlung. Da für die Lager- und Versandarbeiten keine hoch qualifizierten Kräfte benötigt werden, bieten sich große Chancen für die rund 1 500 Pforzheimer Langzeitarbeitslosen. Die stellvertretende Arbeitsagentur-Chef Sabine Schuster geht davon aus, dass sogar noch weiteres Personal aus dem Enzkreis und dem Kreis Calw sowie aus dem Raum Bretten und Karlsruhe rekrutiert werden muss.
Schon jetzt sind in Pforzheim, wo mit Bader und Klingel zwei große Versandhäuser sitzen, im Versand- und Internet-Handel mehr Menschen beschäftigt, nämlich rund 2 800, als in der Schmuckbranche. Die Ankunft des amerikanischen Konkurrenten wird unterschiedlich bewertet. Es gibt kritische Töne, die sich gegen die Subventionierung eines auswärtigen Versenders mit Steuergeldern heimischer Unternehmen richten. Hingegen begrüßt die IHK Nordschwarzwald ausdrücklich die Neuansiedlung und mahnt bereits zur Ausweisung weiterer Gewerbeflächen.

AB NÄCHSTEN HERBST IN PFORZHEIM: Wenn sich im neuen Logistikzentrum von Amazon
die Pakete stapeln, sollen in der Goldstadt – so die Hoffnung von OB Gert
Hager – erheblich weniger Menschen auf finanzielle Unterstützung durch die
Kommune angewiesen sein. Foto: dpa
Pforzheim - Amazon weckt Hoffnungen, ruft aber auch Kritik hervor .......
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- Hauptkategorie: Lokale Themen
- Erstellt am Samstag, 17. Dezember 2011 10:32
- Geschrieben von Pforzheimer Kurier
Amazon weckt Hoffnungen, ruft aber auch Kritik hervor
Schon im Juli soll ein Teil des Logistikzentrums fertig sein
Pforzheimer Kurier 17.12.2011
Von unserem Redaktionsmitglied Mike Bartel
Ein überwiegend positives Echo, aber auch einige kritische Töne hat die seit Donnerstag offiziell bestätigte Ansiedlung eines Amazon-Logistikzentrums in Pforzheim hervorgerufen. Oberbürgermeister Gert Hager geht, wie er gestern gegenüber dem Pforzheimer Kurier sagte, von einer Signalwirkung in mehrfacher Hinsicht aus. So rechnet er nicht nur mit einer deutlichen Entlastung des Arbeitsmarkts. Er sieht den innerhalb von nur drei Monaten zustande gekommenen Vertragsabschluss auch als Ermutigung für weitere Investoren, sich mit der Goldstadt als Standort zu beschäftigen und als Zeichen an die Bürger, „dass sich in Pforzheim etwas bewegt, und zwar deutlich zum Positiven“ (siehe auch Bericht im Wirtschaftsteil).
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SVP – „Saftladen von Pforzheim“?
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- Erstellt am Samstag, 17. Dezember 2011 10:23
- Geschrieben von Pforzheimer Kurier - Heinrich Köhler
SVP – „Saftladen von Pforzheim“?
Leserbrief im Pforzheimer Kurier vom 17.12.2011 - von Heinrich Köhler
Zum Artikel „Kurze Fahrzeiten auf der Westspange“ im Pforzheimer Kurier vom 12. Dezember:
Am vergangenen Sonntag wurde die Einweihung der neuen Linie 11 durch Repräsentanten der Stadt, des Gemeinderates, der EVP, der SVP und des Fahrgastbeirates gebührend gefeiert. Wie ich in Erfahrung brachte, waren zu diesem Zeitpunkt Fahrpläne und Routen noch nicht in allen Haltestellen zu finden. Bei solch einem personellen Aufwand bekommt doch diese „Festivität“ für den Betrachter damit einen faden Beigeschmack und gießt Wasser in den Wein.
Oder lädt etwa eine Hausfrau zum Essen ein, wenn sie noch gar nicht alles eingekauft hat? Die Herren hätten besser daran getan, statt für den Fotografen zu posieren, die noch fehlenden Fahrpläne und Routen aufzuhängen. Nach getaner Arbeit hätte sie dann gerne jeder bewundert. Aber so?
Dieses Detail macht eben die SVP aus. Fragte mich doch mein Enkel: Ist SVP die Abkürzung für „Saftladen von Pforzheim“? Es gibt entgegen allen Beteuerungen zur Qualität der Busse noch weitere Details, über die sich Fahrer und Fahrgäste aufregen. Die Busse klappern nach wie vor, so dass manche Fahrer die Bleche mit dazwischen geschobenem Karton oder Zeitungspapier voneinander entkoppeln.
Außerdem quietscht das Drehgestell mancher Gelenkbusse gewaltig (28. Oktober, Bus 202). Bei Bus 292 dachte ich vor einigen Tagen, die Blechabdeckung käme runter, denn die Bleche waren lose.
Gibt es vielleicht als Neuerung auch eine Kranken-Unfallversicherung, die man vorsorglich für solch unvorhergesehene Flugobjekte bei den SVP abschließen kann? Geschickt wäre das jedenfalls – zumal mit Gruppentarif.
Mit freundlicher Genehmigung des Pforzheimer Kurier

